Wahl zum besten Gastgeber

Mic-Mike

Wir haben die Hörer dazu aufgefordert, uns von ihren gastgeberischen Künsten zu erzählen. Der Beste von ihnen – natürlich mit Bestätigung der Richtigkeit von Freunden – erhielt von uns anschließend die Einladung zu einem exklusiven Dinner. Doch was macht einen guten Gastgeber aus?
Diese Frage führte auch unsere Hörer immer wieder zu zahlreichen Diskussionen, die noch spannender erschienen, als über eine Schultüte, Eheringe, die Fensterdeko vom Nachbarn oder Kleidung zu sprechen. Manche Menschen lieben es, Gastgeber zu sein. Schon Wochen vorher planen sie das Event, putzen die Wohnung und kaufen alles genau nach Plan ein. Können sie kochen, kreieren sie zahlreiche Leckereien und Köstlichkeiten oder lassen sich diese von einem Partyservice servieren. Es gibt Tischkarten, passende Musik für jeden und alles wurde zur passenden Jahreszeit, z.B. mit einem Schwibbogen zur Weihnachtszeit, oder Kürbissen und bunten Blättern im Herbst dekoriert. Nichts wird dem Zufall überlassen und so hinterlässt die Party auch bei den Feiernden einen langen und guten Eindruck.

Doch nicht jeder ist so ein Multitalent und schmeißt meist nur eine Party, um seinen Geburtstag zu feiern, weil man das dann eben so macht. Am großen Tag fährt die Person schnell in den nächsten Supermarkt, kauft Würstchen, Frikadellen und fertigen Kartoffelsalat, Wein, Sekt und andere Getränke, um anschließend zu Hause schnell noch die Wohnung auf Vordermann zu bringen. Sie stellt einen Original Erzgebirge Engel auf den Tisch, versucht alles halbwegs ordentlich hinzurichten und ist dann erst recht richtig überfordert, wenn die Gäste vor der Tür stehen. Dann arten das Getränkeausschenken und die Eröffnung des Buffets schnell in Stress aus. Es ist eben nicht jeder zum Gastgeber gemacht. Da aber gerade die, die es nicht so gut können, dennoch Stärke, Willen und Mut beweisen, ließen wir einen eher schlechten Gastgeber gewinnen, der das Beste tat, damit sich seine Gäste dennoch wohl fühlten. Und so kann er es sich beim Dinner mal richtig schmecken lassen und sich vielleicht für die nächste Feier ein paar Tricks abgucken.

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